Neue Messe Essen

Foyer Ost Neue Messe Essen
Foto: Rainer Schimm/Messe Essen
Eingang Nord Neue Messe Essen
Foto: Rainer Schimm/Messe Essen
Glasfoyer Messe Essen
Foto: Rainer Schimm/Messe Essen
Ansicht Grugapark Messe Essen
Foto: Rainer Schimm/Messe Essen

Messe Essen feiert Abschluss ihrer Modernisierung

Nach rund dreieinhalb Jahren Bauzeit ist die Modernisierung der Messe Essen abgeschlossen. Mit Einweihung der neuen Halle 5 ging eines der technisch modernsten Messegelände Deutschlands vollständig in Betrieb. Die Schlüsselübergabe durch den Generalunternehmer Implenia Hochbau an die Geschäftsführung der Messe Essen markierte den offiziellen Abschluss des Großbauprojekts. Der Umbau hielt nicht nur zeitlich Kurs, sondern unterschritt den geplanten Etat in Höhe von 88,567 Millionen Euro um rund 250.000 Euro. Offenheit und Licht sowie ein klar strukturiertes, logistisch flexibles Gelände zeichnen die Neue Messe Essen aus.

Zwischen dem Baubeginn am 2. Mai 2016 und dem Bauabschluss lagen vier minutiös geplante Bauphasen, in denen das von der Firma sop Architekten entwickelte Projekt unter Steuerung des Beratungsunternehmens Drees & Sommer umgesetzt wurde. Die detailgenaue Planung war erforderlich, da die Modernisierung im laufenden Messebetrieb erfolgte. 

Blickfang und bauliches Highlight ist das 2.000 Quadratmeter große neue Glasfoyer am Eingang Ost. Es dient als Startpunkt in den Messetag und ist durch sein markantes, weit auskragendes Vordach unmittelbar an die U-Bahn angebunden. Vom Foyer aus gelangen Besucher direkt in die Messehallen, die im Zuge der Modernisierung neu strukturiert wurden. So sind aus bisher 18 mitunter kleinteiligen Hallen insgesamt acht große Hallen auf einer Ebene entstanden. Das vereinfacht die Orientierung und Logistik und bietet dem Standbau ganz neue Möglichkeiten. Die Flächenbilanz von rund 110.000 Quadratmetern bleibt erhalten.

Unter Berücksichtigung des Bestandes und den massiven Einsatz von Brand- und Räumungssimulationen konnten Bauteilanforderungen reduziert werden.

Auch ohne Sprinklerung wird ein ungeschütztes Dachtragwerk aus Stahl auf 10.000 qm Messehalle realisiert. Die erforderlichen Rettungswegbreiten wurden um bis zu 50 % gegenüber den Anforderungen der Sonderbauverordnung verringert. Zu jeder Bauphase wurde ein Bauzwischenzustandskonzept unter Beachtung des Messebetriebs erarbeitet.

Leistungen:

  • Brandschutzkonzept
  • Brandsimulation
  • Räumungssimulation
  • Bauzwischenzustandskonzept
  • Ausführungs- und Detailplanung
  • Feuerwehrpläne für die Bauphasen

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