News

Bauteiltemperaturbemessung

Der Nachweis der Feuerwiderstandsklasse von Bauteilen ĂŒber die im Eurocode beschriebene Einheits-Temperaturzeitkurve (ETK) fĂŒhrt insbesondere bei BestandsgebĂ€uden hĂ€ufig zu:

  • unwirtschaftlich hohen Sanierungskosten durch die Erfordernis von Brandschutzanstrichen und anlagentechnischen Kompensationen oder zu
  • massiven architektonischen und gestalterischen EinschrĂ€nkungen durch z. B. die Ummantelung von historischen Tragwerkselementen aus Stahl oder Stahlbeton.

Die Experten der brandwerk FSE helfen Ihnen mit einer Ermittlung der instationÀren Bauteiltemperaturen auf der Basis eines auf die Nutzung zugeschnittenen Naturbrandmodells:

  • die Sanierungskosten zu reduzieren und
  • architektonische und gestalterische FreirĂ€ume zu schaffen.

Die Ermittlung der instationÀren Bauteiltemperaturen erfolgt in zwei Schritten:

  1. Brandsimulation eines auf die Nutzung und das GebÀude zugeschnittenen Naturbrandes mit FDS (Fire Dynamics Simulator des National Institute of Standards and Technology (NIST)) und
  2. eine daran anschließende Berechnung der resultierenden transienten Bauteiltemperaturen mit VOLTRA als EingangsgrĂ¶ĂŸe fĂŒr die Heißbemessung.

Unsere Technik kann angewendet werden fĂŒr:

  • Neubau und BestandsgebĂ€ude,
  • jegliche Nutzungsarten des GebĂ€udes,
  • uneingeschrĂ€nkt fĂŒr alle Bauteile (Decken, StĂŒtzen, TrĂ€ger etc.),
  • fĂŒr alle Materialien (Stahl, Stahlbeton, Stahlverbund, Holz etc.)

Typische Fragestellungen in diesem Bereich sind:

  • Sorgen Kabelbrandlasten in den Unterdecken zu Problemen an meiner Rippendecke bzw. Stahldecke?
  • GenĂŒgt die BetonĂŒberdeckung meiner Decke bzw. meiner StĂŒtze fĂŒr die geplante Nutzung?
  • Können die StahltrĂ€ger in der Decke meines BestandgebĂ€udes bei der geplanten Nutzung ungeschĂŒtzt verbleiben?