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WirkprinzipprĂŒfung

Von Brandmeldesystemen wird heutzutage mehr erwartet, als die zuverlÀssige Branderkennung und Alarmierung der Feuerwehr.

Durch die stetige Weiterentwicklung der Brandmeldetechnik können viele AnsÀtze in Bezug auf die brandortabhÀngige Ansteuerung von sicherheitsrelevanten Anlagen realisiert werden.

Die Erfahrungen in komplexen Sonderbauten zeigen, dass dem Thema Brandfallmatrix – als Synonym der Ansteuerung von sicherheitsrelevanten Anlagen durch eine Brandmeldeanlage (BMA) – mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden muss.

Sowohl im Planungsprozess, als auch im Rahmen der BauausfĂŒhrung, sind oftmals Informationsverluste und daran anschließende AusfĂŒhrungsfehler in Bezug auf die Brandfallmatrix festzustellen.

Eine WirkprinzipprĂŒfung (WPP) ist rechtlich erforderlich und sollte im PrĂŒfungsprozess keinesfalls vernachlĂ€ssigt bzw. die Koordination und Vorbereitung unterschĂ€tzt werden.

Aus unserer Erfahrung mit durchgefĂŒhrten WirkprinzipprĂŒfungen sind folgende Planungsschritte eizuhalten:

  • Aufstellen eines abgestimmten Terminplans unter Beachtung des Baufortschritts vor der Inbetriebnahme
  • KlĂ€rung der erf. Firmen welche an der WirkprinzipprĂŒfung teilnehmen mĂŒssen
  • Einbindung der techn. SachverstĂ€ndigen fĂŒr die betroffenen sicherheitsrelevanten Anlagen
  • KlĂ€rung des Stichprobenumfangs in Bezug auf die auszulösenden Brandmelder
  • Festlegung von Auslöse- und Ansteuerungsszenarien und KlĂ€rung zus. PrĂŒfungen (Black-Building-Test?)
  • Erstellung von szenarienbezogenen Checklisten zur Dokumentation der Testergebnisse am PrĂŒftag
  • Erstellung eines Schlussberichts fĂŒr die Behörde
  • Mitwirkung und Begleitung der MĂ€ngelbeseitigung